Astronauten Männer, die ihren Frauen von ihren Reisen nichts mitbringen müssen

12Sep/100

Der Anfang vom Anfang II

Es zieht sich durch den Blog wie ein roter Faden. Mal wieder muss ich mich entschuldigen, dass ich mich so lange nicht gemeldet habe.

"Ich bin ein fauler Knabe, daraus mach ich keinen Hehl [...]"

Wie auch immer, diesmal sind die Gründe andere als sie es sonst waren. Ich (und wenn ich ich schreiben, meine ich auch manchmal "wir" :D) habe mich wieder problemlos in Österreich bzw. der westlichen Gesellschaft eingelebt und genieße, wahrscheinlich schon ohne mir des Luxus bewusst zu sein, all die kleinen Vorzüge, wie eine warme Dusche, nicht beschissen zu werden oder Trinkwasser aus der Leitung. Außerdem ist es herrlich, nicht angestarrt zu werden, nur weil man eine andere Hautfarbe hat. Auch was das Essen betrifft, bin ich wieder ganz normalisiert. Ich habe mich zwar schon während des Reisens sehr auf Schwarzbrot, Käse etc gefreut, aber ich dachte eigentlich, ich würde schon ab und zu Gerichte zubereiten, die ich vom Reisen gewohnt war - tja, so kann man sich täuschen. Mir hat es zwar immer geschmeckt, aber das wirkliche Bedürfnis, beispielsweise wieder Gallo Pinto zu essen, habe ich nicht. 😀 Nur das indische Essen vermisse ich ein bisschen, das ist leider auch nicht sehr einfach nachzumachen.

Ich muss auch zugeben, dass ich das Nicht-Reisen sehr genieße im Moment. Es gibt viel weniger unvorhersehbare Situationen, die wir zwar immer irgendwie lösen konnten, aber doch gerne vermieden hätten. Ich glaube ich wäre noch nicht bereit, mich jetzt wieder auf den Weg zu machen - ich freue mich schon auf mein sesshaftes Studentenleben in Wien. Eine kleine Existenz aufbauen, ein bisschen studieren, und überlegen,welchen Teil der Erde man als nächstes erkunden wird. Dass ich wieder reisen will, ist eh klar. 😉

In ein paar Tagen werden Mathias und ich ausgewählte Fotos unserer Reise unseren Familien bei einem Diavortrag präsentieren, und vielleicht, sofern es mein Lenz zulässt, werde ich dann auch noch Fotos hier uploaden - es ist nur ein bisschen mühsam, bei der Menge an Fotos, 100 auszuwählen - wie soll man sich da entscheiden?

Ich möchte mich bei allen Leuten bedanken, die treu meinen Blog verfolgt haben. Ich hoffe, ich habe es geschafft, ein bisschen Fernweh auszulösen oder einfach nur als Informationsquelle zu dienen

Sollten sich Fragen ergeben, einfach die Kommentarfunktion benutzen!

liebe Grüße,
Fabian

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12Jul/100

Das Ende vom Ende

Bald ist's vorbei!

Unsere letzte Station in El Salvador war Alegria, ein kleines Dorf in den Bergen. Von dort kann man sich zu einer Lagune aufmachen, die sich in einem Vulkankrater befindet. (der Vulkan ist nicht mehr aktiv)
Schaut sehr schoen aus, aber noch viel cooler (vor allem wenn man's davor nicht wusste und nur zufaellig entdeckt) ist der Zufluss, wo es heisse Quellen gibt. Da stinkt's zwar wieder nach Schwefel, aber dafuer fuehlt man sich wie in einem Whirlpool!

Um 6:00 morgens sind wir dann nach Nicaragua gestartet, via Honduras, das stoerenderweise dazwischenliegt! Eine lange Reise nach Leon, aber in dem Wissen, die letzte Grenze zu passieren, war mir das dann wurscht, und nach 10 Stunden waren wir eh schon da.

Leon ist eine sehr schicke Kolonialstadt, sollte man sich nicht entgehen lassen wenn man in der Naehe ist! Viel haben wir nicht gemacht, zugegeben, aber es reicht schoen, einfach in der Stadt herumzustaxen!
Nach Leon ging`s nach Granada, aber nur fuer einen Tag - man ist ja im Stress! Von Granada haben wir eine Faehre auf die Isla de Ometepe im Lago Nicaragua genommen, nach dem Titicaca-See der groesste See in Lateinamerika. Dort haben wir den Vulkan Concepcion bestiegen. Ist zwar nur 1600m hoch, aber unpackbar anstrengend! Ich hab noch immer Muskelkater in meinen Beinen (war vor 2 Tagen), und das Klima war sooo schwuel! Ich kann mir nict helfen, aber bei solchen Wanderungen muss ich immer ueber Masochismus nachdenken. Ausblick hatten wir auch wieder keinen (Sicht 2m), weil wieder alles in Wolken gehuellt war. Wer also nach Mittelamerika will, da kann ich die Trockenzeit sehr empfehlen!

Gestern nahmen wir dann die Faehre zurueck aufs Festland, und haben zufaellig einen Ride bekommen direkt von Ometepe nach Masaya, wo wir derzeit sind. Hier werden jetzt noch die letzten Sachen erledigt (guten nicaraguanischen Rum kaufen zB), morgen fahren wir nach Tipitapa, und das war's dann!

Tut mir Leid dass ich euch so vernachlaessigt habe zwecks Fotos, ich werde zu Hause ein paar uploaden!

1Jul/101

Geburtstagseintrag

Liebe Leute, gestern war ein magischer Tag. Mathias darf sich jetzt auch legal in den USA betrinken! Aber in El Salvador ist`s billiger!

Aber von vorne:
Der Izalco-Aufstieg war ganz witzig, denn man faehrt zuerst mit dem Bus auf den Cerro Verde (ein erloschener Vulkan, der nur wie ein gruener Huegel ausschaut), der an sich schon hoeher als Izalco ist. Von dort wird man also von einem obligatorischen Guide (1$) und 2 Policias (gratis) begleitet. Erst runterwandern, dann auf den Vulkan, dann wieder runterwandern, und dann auf Cerro Verde wandern. Sehr lang hat's nicht gedauert, aber es war eine nette Wanderung. Nur mit dem Wetter haben wir mal wieder ein bisschen Pech gehabt, und die Aussicht war nicht so prickelnd.

Nach Santa Ana sind wir dann nach Juayua, ein kleines Doerfchen im Western El Salvadors. Dort gibt`s nicht  viel zu tun, aber in schoenem Ambiente! Ausserdem gibts jedes Wochenende eine "Food Fare". Mathias hat voll zugeschlagen mit Kaninchen und Frosch (schmeckt wie Huhn, echt lecker!), aber er hat mich kosten lassen.

Nach Juayua sind wir zum Pazifik aufgebrochen, nach El Tunco. Mathias wollte Surfen, und dort soll's anscheind gut gehen. Tatsache ist aber, dass mal wieder ein kleiner Sturm alles versaut hat. Es hat 3 Tage lang geregnet, Mathias war zuerst krank (deswegen konnten wir auch nicht weiter) und hat dann einen steifen Hals gehabt, und die Wellen waren anscheinend scheisse (ich kenn mich ja nicht aus!). Dort sind wir also im Hostel versumpft, haben uns die WM reingezogen und haben Karten gespielt. Zumindest waren viele gemuetliche Backpacker da - sonst waer ich vermutlich eh durchgedreht. 😀

Jetzt gerade sind wir in Santa Tecla (auch "Nueva San Salvador" genannt), wo wir bei einem Couchsurfer untergekommen sind. Der erste in Mexiko und Mittelamerika, der auch wirklich von dort ist.
Mit dem und seinen Kollegen sind wir dann gestern nach San Salvador, um Mathias Geburtstag zu feiern. Ja, man wird nicht juenger, die Uhr tickt! Es war ganz witzig, aber ich glaube, ich preferiere es, zu Hause zu feiern. Der Geburtstag hat auch irgendwie das Ende der Reise eingelaeutet, denn im Juli geht`s heim, genauer gesagt in 14 Tagen!
Und genau deswegen werden wir uns morgen aufmachen, nach Ost-El Salvador und danach nach Nicaragua. Viel wird sich nicht mehr ausgehen, aber das passt schon. Ich bin ja erst 20, hab noch ein bisschen mehr Zeit als der alte Reisegefaehrte, der gerade neben mir sitzt!

Bis zum naechsten Mal!

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23Jun/100

Endspurt

Der Plan hat sich geaendert! Nach Antigua haben wir uns schnurstrax (schreibt man das so?) nach Honduras zu den Islas de las Bahia (via Stop in La Ceiba) aufgemacht. Das war uebrigens die laengste Reise bis jetzt. Es wird ja immer schlimmer mit der Transporteffizienz. Von Antigua nach La Ceiba haben wir 19 Stunden gebraucht - danach haben wir dafuer auch gut geschlafen.
Ich dachte frueher immer, 5 Stunden nach Wien sind lange. Aber 5 Stunden fuer fast 500 km, das ist ja eigentlich super!

Wie auch immer, Die Islas de la Bahia sind genau so touristisch, wie wir sie uns vorgestellt haben, aber das Tauchen war schon geil! Wir haben zwar keine Haie oder Walhaie gesehen, aber viele Korallen, einen Rochen, komische Seepferdchen, leuchtende Fische, und so weiter. Und es fuehlt sich irgendwie eigenartig an, so schwerelos herumzuschweben, in 20m Tiefe - tiefer darf man ja nicht als Amateur!
Was auch cool war, die Boote wurden so getimed, dass man sich die WM-Spiele noch anschauen konnte. 😀 Die Zeiten hier sind uebrigens unchristlich. 5:30 AM, 7:30 AM und 12:30 PM.

Nach einer Woche war der Kurs dann fertig, und viele andere Moeglichkeiten gibt`s auf der Insel eh nicht. Wir haben uns dann also gen Festland aufgemacht, zum Lago Yojoa. Dort gibt`s ein "Hostel", das gleichzeitig auch Brauerei ist. Das Bier war lecker, aber ein bisschen teuer fuer Mittelamerika.

Meine Erfahung mit Honduranern war auch sehr gut. Vielleicht war ich nur immer zur richtigen Zeit am richtigen Ort, aber ich hab dort die nettesten Leute auf meiner Reise kennengelernt - niemand hat uns irgendwie abgezockt, alle Leute waren ehrlich, die Leute waren einfach viel offener und haben sich auch bemueht, ein bisschen langsamer zu sprechen. 😀

Nach diesem kurzen Zwischenstop in Honduras sind wir dann nach Suchitoto in El Salvador. Suchitoto ist in etwa so wie Antigua, nur kleiner und schoener, und ohne (amerikanische) Touristen. Also noch wunderbar unverbraucht.

Der erste Eindruck von El Salvador war also ideal, und heute sind wir dann nach Santa Ana (der zweitgroessten Stadt El Salvadors) aufgebrochen. Ebenfalls noch kolonial, aber nicht ganz so "kuenstlich". Morgen wollen wir auf den Vulkan Izalco wandern, und dann stehen noch ein paar Stops an, bevor es nach Nicaragua geht.

In El Salvador kann man sich uebrigens noch besonders fuehlen. In dem Hostel gestern waren wir die ersten Gaeste seit 5 Tagen, und in dem Hostel heute war seit 7 Tagen niemand anwesend.

Das war`s schon wieder! Vielen Dank fuer die Aufmerksamkeit!

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10Jun/101

back on track

Seit Montag sind wir wieder mit unseren Rucksaecken unterwegs. Die Zeit in Xela haben wir genossen, ich habe mein Spanisch ein bisschen aufgefrischt (was nicht heisst dass ich mich gut artikulieren kann), und wir haben viele gemuetliche Leute getroffen!

Wie auch immer, letzten Samstag wollten wir auf den Tajumulco-Vulkan starten, den hoechsten Berg in Zentralamerika. Wir hatten gerade alles gekauft, uns noch ein bisschen genauer informiert und dann wollten wir zum Bus. Ich hab dann allerdings so ein komisches Bauchweh bekommen, das ich davor noch nie hatte. So wie in Indien war`s definitiv nicht. Es wurde dann immer schlimmer, und ich hab mich irgendwann nur noch am Randstein herumgerollt und auch mal kurz...erbrochen (um das schoene Wort zu benutzen). "Zum Glueck" war ein Arzt in der Naehe, bei dem durfte ich dann 30 Minuten liegen, bis der Schmerz vorbei war. Equipment hatte der aber keins, der hat`s auf die Tacos geschoben, die ich vor einem Monat und ein paar Wochen in Mexiko gegessen hatte. Klar, die hygienischen Umstaende in Guatemala sind ja um Welten besser. 😉 Aber er war eh nett, ich beschwer mich nicht! Ich bin dann mit Ildiko, der Organisatorin von der Sprachschule ins Krankenhaus, um das zu checken (Mathias ist waehrenddessen auf den Vulkan gestartet, bin ein bisschen neidisch, dass ich das verpasst habe). Mir ging`s da eh schon viel besser und ich hab auch seitdem keine Schmerzen mehr. Im Krankenhaus wurde mir dann nach einem Blut- und Urintest gesagt, dass ich "calculos renales" haette. Wer das nicht googeln will...Nierensteine! Jetzt weiss ich auch, wie sich "kolikartiger Schmerz" anfuehlt, lernt man ja beim Roten Kreuz, den Begriff. 😀
So schlimm kann`s nicht sein, ich hab keine Medikamente bekommen (nur Schmerzmittel die ich nicht brauche), und ich soll halt viel trinken, was ich eh staendig tu!
Das war meine Geschichte, wieso ich den Aufstieg auf den Vulkan Tajumulco verpasst habe.

Von Xela sind wir nach San Pedro La Laguna, am Lago Atitlan. Sehr schoen, aber die Aufraeumarbeiten nach dem Unwetter sind gerade in vollem Gang, und die Region hat`s glaub ich auch sehr hart getroffen. Wir sind am See entlang nach San Marcos spaziert (circa 2 Stunden), und ueberall waren Erdrutsche zu sehen. In San Pedro wurden 20 Haeuser zerstoert, in einer anderen Stadt am See wurde sogar ein Krankenhaus in den See gespuelt.
Viel machen kann man nicht, deswegen sind wir nach 2 Tagen auch schon weitergezogen, und sind heute in Antigua angekommen. Das Wetter ist mal wieder sehr regenzeitlich, und wie wir rausgefunden haben, ist der Vulkan Pacaya, der vor kurzem ausgebrochen ist, noch immer fuer Touristen gesperrt, deswegen faellt der leider auch aus - was uns ein bisschen traurig macht, weil man da halt wirklich Lava sehen haette koennen.

In ein paar Tagen wollen wir dann zu den Islas de la Bahia in Honduras, um zu tauchen, dann nach El Salvador und dann nach Nicaragua. Das ist der Plan. Honduras wird aus Zeitgruenden mehr oder weniger gestrichen. Tut mir Leid, aber es geht sich halt nicht aus! Beim naechsten Mal, versprochen!

In diesem Sinne (ich fuehl mich ein bisschen alt):
Nierensteine, Blasentee - ständig tut der Rücken weh.
Klosterfrau Melissengeist - Vigara, oder wie das heißt.

Auf dem Kopf sitzt ein Toupet, 'ne Brille,
weil ich sonst nichts seh.
Die Zähne machen richtig Spaß,
sie schlafen nachts im Wasserglas.
Falten schlägt der dicke Hals,
auch ein Zeichen des Verfalls.
Es muss Dir nicht genauso gehn,
hör auf mich, dann bleibst Du schön.

Stirb jung! Stirb, so früh es geht.
Stirb jung - an besten vor der Pubertät.
Stirb jung - für mich ist es leider schon zu spät -
aber Du: stirb jung!

Kurt Cobain hat es gewusst:
im Alter droht Gesichtsverlust.
Was glaubst Du, warum Jesu Christ,
schon so jung gestorben ist?
Jimi Hendrix und Bruce Lee -
alt geworden sind die nie.
Lern von diesen Vorbildern,
als Leiche hat Dich jeder gern.

Stirb jung! Dann siehst Du besser aus.
Stirb jung - das gibt viel Applaus.
Stirb jung - zöger' es bloß nicht zu lange raus.
Los, los, stirb jung!

Kein Kontakt mehr zu den Fans,
wegen der Inkontinenz.
Ob Sänger oder Saitenquäler:
Tote machen keine Fehler.
Parkinson, mein nächstes Ziel.
Da kann man schnelle Achtel spielen.
Das Gedächtnis, es wird schwach,
und, äh ... Bela.

Stirb jung! Stirb in jungen Jahren.
Stirb jung - stirb mit vollen Haaren.
Stirb jung - für mich ist der Zug längst abgefahren.

Stirb jung! Stirb, so früh es geht.
Stirb jung - am besten vor der Pubertät.
Stirb jung - für mich ist es leider schon zu spät -
aber Du: stirb jung!

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2Jun/100

…und kein Stueckchen weiter

Ein gutes Gefuehl, wenn der Rucksack einfach nur in der Ecke steht, und nicht herumgetragen werden muss! Seit 9 Tagen sind wir jetzt schon in Xela, das ist mein laengster Aufenthalt auf dieser Reise. In Mexico DF waren's 7 Tage.

Wie auch immer, vielleicht habt ihr es mitbekommen, aber das Wetter war mehr oder weniger beschissen. Nicht nur bei euch. 😉
Zona 2 war fuer ein paar Tage ueberschwemmt, die Strassen haben sich in Baeche und Fluesse verwandelt, und es war wirklich, wirklich kalt. Ich hatte das erste Mal seit Indien wieder Socken an.
Wobei man dann doch mit Flip-Flops durch die Stadt staxen musste, weil sonst die Schuhe nie getrocknet waeren.

Aber anscheinend hat's Xela nicht so schlimm getroffen, in Guatemela Ciudad hat der Vulkanausbruch des Pacaya auch noch mitgespielt, und im ganzen Land sind Bruecken und Strassen weggespuelt worden...deswegen weiss ich jetzt auch nicht, wie einfach es sein wird, naechste Woche weiterzukommen.

Seit vorgestern ist das Wetter aber wieder besser, und gestern nach der Schule sind wir (Matze, Jenny, ich) spontan auf den inaktiven Vulkan Santa Maria geklettert. Am fruehen Nachmittag war das Wetter naemlich noch herrlich. Als wir dann, nach 2 Stunden, oben angekommen waren, haben sich die Wolken allerdings schon eingenistet und wir haben ueberhaupt nichts mehr gesehen. Nicht mal den kleinen Vulkan "Santeguito", der auf Santa Maria sein soll, und ziemlich aktiv ist..."das war mal wieder ein Schuss in den Ofen."
Naja, wir waren oben! Auf 3772m! Zu Fuss!
(Das ist der Vulkan. Und das haetten wir sehen koennen.)

Mit dem Spanisch geht's auch besser. Ich hab' viel gelernt, lerne immer fleissig zu Hause und mache immer meine Hausaufgaben!

Zu Hause werde ich gut gefuettert und der Sohn der Tochter meiner Gastmami ist ultra-unterhaltsam.
Einmal hat er mir seinen Lederguertel gezeigt, gesagt dass er kaputt ist und mir ein Stueck in die Hand gedrueckt. "Hast du ihn kaputt gemacht?" - "Nein, er ist von selber kaputt geworden. Er ist sehr alt...wie meine Mama!"... 😀

Vielen Dank fuer die Aufmerksamkeit und schoene Gruesse aus Quetzaltenango!

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24Mai/100

in den Bergen verschanzt!

Guten Abend liebe Leser!

Seit dem letzten Mal hat sich wieder ein bisschen was getan. Seit neuestem hat sich mein Karma gegen mich gewendet. Waehrend die letzten Monate reibungslos verliefen, lief`s die letzte Woche nicht so gut.

Erst hab ich den Schluessel zu meinem Locker im Hostel verloren (der ist in den Locker drunter gefallen, da war ein kleines Loch, nicht meine Schuld), deswegen musste man mein schoenes Schloss aufflexen, nur um mein iPod-Ladegeraet wiederzubekommen. Die Ironie dabei, den iPod habe ich ein paar Stunden spaeter im Bus verloren/vergessen, und seitdem nie wieder gesehen. Das Ladegeraet hab ich noch! 😉 Ich bitte also um eine Schweigeminute, der Gute hatte mehr als 2 Jahre auf dem Buckel und funktionierte noch immer tadellos!
Heute haben wir unseren Footprint liegen gelassen, und beim Yahzee-Spielen war`s entgueltig aus - so schlecht hat noch niemals einer gewuerfelt!

Wie auch immer, nach Flores haben wir uns nach Lanquin aufgemacht, irgendwo in der Mitte des Landes. Dort gibt`s eigentlich nicht viel ausser ein paar Hoehlen und ein paar natuerlichen Pools (schwer zu beschreiben), aber die Lage ist wunderbar. Mitten im Regenwald, ich lade bald mal Bilder hoch!
Dort waren wir 2 Tage, danach haben wir uns nach Todos Santos Cuchumatan aufgemacht, was in den Bergen auf 2600m liegt, eingekesselt von dem hoechsten Gebirgszug in Mittelamerika. Auf dem Weg dorthin schlug wieder das Karma zu. Wegen der Regenzeit existierte die Strasse nicht mehr, die wurde einfach weggeschwemmt. Das heisst, wir standen da irgendwo im Nirgendwo, auf einer Gebirgsstrasse, und haben einfach in den Abgrund gestarrt.
So leicht lassen wir uns leider nicht unterkriegen, und deshalb kletterten wir einfach ueber Geroell, Stock und Stein und kamen schlussendlich auf der anderen Seite raus. So haben es auch alle Guatemalteken gemacht, und es wurden einfach Busse getauscht und umgedreht.
Apropos Busse, die Effizienz in Sachen fortschrittlichem (im wahren Sinne des Wortes) Reisen hat wieder indische Verhaeltnisse angenommen. Fuer nicht mal 300km haben wir 13 Stunden gebraucht, wir haben es nicht einmal in einem Tag von Lanquin nach Todos Santos geschafft, wir haben also in Huehuetenango uebernachtet.

Der Trip war`s allerdings wert, in Todos Santos haben wir zufaellig einen Schweizer mit seiner Maya-Frau getroffen, die ein Hotel leiten. Er wohnt dort seit 15 Jahren, ist beim Reisen haengengeblieben. 😉
Das Hotelzimmer war uns zu teuer, dann haben sie uns die andere Option gezeigt. Eine Huette ueberhalb des Dorfes, im Tiroler Stile - wir haben uns wie zu Hause gefuehlt. Mathias hat sich eine Hose schneidern lassen aus dem traditionellen "lokalen Stoff" und wir haben`s uns mal wieder gut gehen lassen und uns die Geschichte des Dorfes erklaeren lassen von Roman, dem Schweizer. In Todos Santos spricht man naemlich kein Spanisch (also schon, als Fremdsprache), sondern Mam, die 2. groesste Maya-Sprache. Hoert sich ziemlich cool an, ein bisschen wie in Star-Wars, aber verstehen tut man halt nichts.
Gestern in der Frueh war Markt, da gab`s zum Beispiel einen Typen, der hat das Innere eines Rinderauges getrunken, also das gelee-artige, ansonsten war`s ein ganz normaler Markt. 😀

Heute sind wir nach Quetzaltenango aufgebrochen, aber auf dem Weg dorthin haben wir noch schnell den hoechsten nicht-vulkanischen Berg Mittelamerikas erklommen, auf 3800m. Man kommt schon ins Schnaufen, aber wir haben auch geschummelt und sind vom Pass aus gestartet (auf 3000m), sonst waer sich das alles zeitlich nicht ausgegangen.
Ausserdem hat jetzt die Regenzeit angefangen, was ich mir eigentlich besser vorgestellt hat. Es regnet jeden Nachmittag, das hab ich ja gewusst. Aber es ist eigentlich, bis auf in der fruehesten Frueh, immer neblig und bewoelkt, d.h. man hat selten gute Aussicht, und alles sieht viel matter aus, obwohl`s schon ziemlich ziemlich gruen ist in Guatemala, das wollte ich mal erwaehnt haben.

Also, wir gesagt, heute sind wir in Quetzaltenango, auch Xela genannt, angekommen. Mathias hat sich in den Kopf gesetzt, eine Spanischschule zu besuchen fuer 2 Wochen, und ich werde mich wahrscheinlich einbauen.

Also, bis zum naechsten Mal, und vergesst nicht, bei uns ist das Wetter auch...unguenstig!

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17Mai/101

Mexiko, Belize, Guatemala

Hat wohl nicht funktioniert!

Mathias und ich sind heute in Flores, Guatemala angekommen, nachdem wir einen kurzen Aufenthalt in Belize (5 Tage) hatten.

Nach San Cristobal de las Casas haben wir uns nach Palenque aufgemacht, um die Ruinen zu sehen. Im Dorf selber kann man auch nichts machen, ausser sich die Scheisserei holen (obwohl das dazu fuehrende Huehnchen es absolut wert war!). Da Palenque irgendwo im Dschungel liegt, ist die Luftfeuchtigkeit dementsprechend hoch. Also wenn man einmal anfaengt zu schwitzen, dann hoert man nicht mehr auf. Haare trocknen dauert 2 Stunden. Und Muecken gibt`s auch im Angebot. Ist aber interessant, es mal zu erleben. Wie man hier leben kann, keine Ahnung! 😀

Nach Palenque haben wir den Nachtbus (wieder 13 Stunden) nach Tulum genommen. Selbes Szenario, die Stadt selber ist nicht sehr ansehnlich (liegt direkt am Highway), aber die Ruinen waren sehr cool, direkt am Strand, ueberall Iguanas, einfach idyllisch (von den Tourbussen abgesehen!).
Ausserdem war`s unser erstes Mal an der Karibik. Malerisch! Also von den Wellen sollte man nicht zu viel erwarten, aber es schaut halt so aus wie im Katalog! Und los war ueberhaupt nichts, die Straende waren fast leer!
Wir wollten eigentlich wieder nur eine Nacht bleiben, aber als wir zu den Ruinen gehitcht sind, sind wir von einem reichen New Yorker und einem reichen Londoner aufgegriffen worden. Die haben gesagt, wir sollen nach unserem Ruinenbesuch bei ihnen im Hotel vorbeischauen, was wir dann auch gemacht haben. Wir haben spekuliert, dass wir auf ein Bier eingeladen werden. Hat auch geklappt. Dann war Happy Hour und wir haben noch ein paar Margeritas geschluerft und schlussendlich kam`s darauf hinaus, dass sie uns ein Hotelzimmer fuer die Nacht gezahlt haben. War mal was anderes als immer nur Hostel, vor allem weil ich die Nacht davor Bedbugs zu Besuch hatte.

Nach Tulum sind wir nach Valladolid, einem kleinen Kolonial-Staedtchen, dass noch nicht so vom Tourismus verbraucht ist. Dort gibt`s ein super Hostel, wir haben Chichen Itza besucht, Cenotes (fuer die Yucatan-Halbinsel typische Hoehlen, mit kristallklarem Wasser) und haben ein paar Tage gelenzt. Einen Tag war ich krank, haette schon gedacht ich hab mir irgendwas eingefangen, aber ging dann zum Glueck gleich wieder weg!

Nach 5 Tagen Valladolid sind wir dann endlich nach Belize, nach Yo Creek (nahe Orange Walk), zu einem US Peace Corps Volunteer-Couchsurfer, der sich fuer 27 Monate verpflichtet hat, dort zu arbeiten. Viel zu tun gab`s nicht, wir haben uns die Maya-Ruinen nin Lamanai angeschaut, und hitchhikend auf dem Weg dorthin kamen wir auch durch ein Mennoniten-Dorf. Mennoniten gibt`s ein paar in Belize, kamen von Europa ueber Russland und Kanada schlussendlich nach Belize, wo sie ein paar Sonderrechte besitzen, weil sie (zumindest sagen das alle) im Gegensatz zur restlichen Bevoelkerung produktiv sind. Jeder geht zu den Mennoniten einkaufen. 😀

Nach Yo Creek sind wir nach San Ignacio, was bereits an der guatemaltekischen Grenze liegt, zu einem weiteren amerikanischen Couchsurfer. Skip hat uns ein bisschen rumgefuehrt, als Pensionist hat er ja Zeit, und hat uns auch kulinarisch verwoehnt.

Auf dem Weg nach San Ignacio sind wir durch Belize City (groesste Stadt mit 70.000 Einwohnern) und Belmopan (die Hauptstadt, sage und schreibe 15.00 Einwohner). Belize City ist wirklich nicht sehr pittoresk, und Belmopan ist wohl die kleinste Hauptstadt, die ich je gesehen habe. Generell sind belizianische Staedte nicht sehr ansehnlich.
Ganz Belize (zweit-kleinstes Land Mittelamerikas) hat uebrigens circa 300.000 Einwohner. El Salvador, das kleinste Land, hat mehr als 6.000.000.

Wie auch immer, in San Ignacio haben wir ein bisschen die Gegend erkundet, aber nach 3 Tagen hat`s auch gereicht. Wenn man das Geld hat, kann man wahrscheinlich viel anstellen, aber die Touren (und das ist meist die einzige Moeglichkeit) sind alle ziemlich teuer, oeffentlicher Verkehr in die Peripherie existiert nicht wirklich. Da fahren die Busse alle 1 Mal pro Woche...schlimmer als nach Patsch!

Heute sind wir dann nach Guatemala aufgebrochen. Skip hat uns zur Grenze gefahren, und von da haben wir dann ein Colectivo genommen. Morgen geht`s nach Tikal, das reicht dann auch mal fuer ein Zeitl an Maya-Ruinen. Nicht dass sie nicht beeindruckend waeren, aber man hat`s halt irgendwie schon gesehen!

Danach geht`s Richtung Sueden, weiss noch nicht wohin genau.

Habe die Ehre und bis zum naechsten Mal!

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Mir ist sehr wohl aufgefallen, dass fast jeder Absatz mit "nach" anfaengt. Aber wir sind hier nicht mehr in der Schule und es bleibt keine Zeit fuer stilistische Feinheiten! 😉

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30Apr/100

Strandurlaub

Das war bis jetzt wohl der Hoehepunkt meiner Blog-Vernachlaessigung, und dafuer entschuldige ich mich! Aber man hat halt besseres zu tun... 😀

Wie gesagt, wir waren in Morelia bei dem italienischen Paerchen. Wie sich herausgestellt hat, spielt er seit 20 Jahren Klavier und seine Band hat zu der Zeit einen Aufrtitt gehabt. War zwar nicht viel los, aber war trotzdem sehr laessig!

Nach Morelia sind wir nach Mexiko DF, wo wir bei einem amerikanischen Englisch-Lehrer couchsurfen waren fuer 1 Woche. Wenn so das Leben eines Lehrers ausschaut...count me in! 😀 War sehr begeistert von seinem Job, verliebt in die Stadt und hat lecker fuer uns gekocht und uns die Stadt gezeigt.
Ich haette uebrigens nicht gedacht, dass ich das sage, aber mir hat`s auch sehr gut gefallen. Von den mehr als  20 Millionen Menschen bekommt man meistens nicht so viel mit, nur zur Rush Hour in der U-Bahn fuehlt`s sich an wie bei einem Prodigy-Konzert. Apropos, beim MUSE Konzert waren wir auch, sehr cool, auch wenn wir mehr oder weniger bescheidene Plaetze gehabt haben. Freu mich schon sehr auf`s FQ im August!
Ein paar Museen haben wir uns auch angeschaut, wobei die meisten, wo wir hin wollten, gerade umgebaut wurden (mindestens 3!). Aber man muss in Mexiko Stadt nicht unbedingt was machen, um was zu erleben. Und die Metro ist einfach cool!

Nach Mexiko DF sind wir nach Oaxaca, dem Bundesstaat des Mezcal...lecker! In Oaxaca Stadt waren wir fuer 2 Tage, haben uns Monte Alban angeschaut und sind dann mit einer sehr...verplanten/spontanen Kanadierin, auch eine Couchsurferin, nach Puerto Escondido aufgebrochen. Mit dem Nachtbus, 9 erholsame Stunden. 😉
Weil`s uns dort aber zu touristisch war, sind wir 20 Minuten mit dem Bus gen Sued-Osten gefahren, nach Agua Blanca, einem Mini-Dorf direkt am Pazifik, wo wir am Strand uebernachtet haben, zusammen mit einem Deutschen, den wir in Puerto Escondido getroffen haben. Dort am Stand war ausserdem ein Restaurant, d.h. wir konnten auch lecker Fisch futtern und der Inhaber hat uns dann abends mit Mezcal abgefuellt und uns noch ein bisschen den Strand gezeigt.
Das war vorgestern, gestern sind wir dann nach Mazunte, irgendeinem Oeko-Dorf mit Yoga, alternativen Touristen und allem was dazu gehoert. Das haben wir in Indien irgendwie schon genug habt, deswegen haben wir uns dann mit dem Nachtbus (11 Stunden) nach San Cristobal de las Casas aufgemacht, wo wir gerade sind, noch ein bisschen muede.

Ja, das war`s von mir in der Kurzfassung, ich versuche mich, mehr frueher als spaeter wieder zu melden!

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14Apr/101

blub

Hallihallo!

Ja, wie gesagt, nach Victoria de Durango sind wir gleich nach Zacatecas aufgebrochen, wo es uns so gut gefallen hat, dass wir gleich 4 Naechte dort verbrachten. Eine sehr schoene, reiche Stadt (durch die Minen in der Gegend), und als wir ankamen war gerade das Stadtfestival. Das heisst es waren jeden Abend 2 Gratis-Konzerte. Einmal gabs eine japanische New Age Nacht, wobei der erste Kuenstler ja ziemlich peinlich war, der zweite hat das aber zum Glueck wieder wettgemacht. Am zweiten Tag war dann Jazz-Nacht, einmal eine lokale Band und dann irgendeine kanadische Kuenstlerin, die sich wahrscheinlich vor ihrem Gig ein paar Tequila reingegossen hat...hat aber trotzdem noch super Klavier gespielt. 😀 Danach war das Festival eh schon wieder aus.
Uebernachtet haben wir in einer sehr sehr gemuetlichen Jugendherberge, wo wir auch ein witziges britisches Paerchen kennengelernt haben.
Was dann eher unguenstig war: Mein Spind wurde aufgebrochen und mir wurden 2000 Pesos geklaut. Die 100 Dollar in dem Fach hat der Dieb aber uebersehen, hah, und meinen iPod Gott sei Dank auch. Und die Kamera ist ja eh schon kaputt und auf dem Weg nach Hause. Ich hatte allerdings ziemliches Glueck (Karma ;)), und als ichs dem Manager gemeldet hab, hat der mir das Geld zurueckerstattet, weil er einen seiner Mitarbeiter in Verdacht hat. Mir eigentlich egal wer`s war, aber ich haett echt nicht gedacht, dass ich die Kohle wiederseh. Naja, wir haben uns jetzt groessere Schloesser gekauft! 😀
Nach Zacatecas sind wir nach Aguascalientes, also nicht besonders weit, wo wir bei einer Schweizerin gecouchsurft haben. Mit ihrer franzoesischen Mitbewohnerin sind wir dann mal richtig ausgegangen, in ein Lokal, wo Mariachis gespielt haben. Das war schon ziemlich cool, wenn 10 Leute in Uniform um einen Tisch stehen (nicht unseren) und ordentlich abgehen.
Am naechsten Tag sind wir dann zu einem Rodeo, was zwar auch ganz interessant war (ein paar Choreographien gabs am Anfang), aber es macht irgendwie nicht so viel Spass, wenn sie dann die ganze Zeit irgendwelchen Kuehen und Pferden nachjagen, die sich vor Angst eh schon anscheissen und ihnen dann auch noch fleissig Elektroschocks verpassen. Naja, been there done that!
Heute sind wir dann in aller Herrgotts-Frueh (um 6:10 aufgestanden! :O) nach Guanajuato aufgebrochen, wo wir heute und morgen bleiben, weil wir dann nach Morelia aufbrechen, wo wir ja das italienische Paerchen kennengelernt haben und wo wir wohnen koennen. und in Mexiko Stadt, wo`s danach hingeht, haben wir auch schon einen Couchsurfer.
Wie auch immer, Guanajuato ist noch viel schoener als Zacatecas, wer haette das gedacht. Schaut euch mal die Universitaet bei Wiki oder so an, die ist schon ziemlich beeindruckend - also ich glaube, dort laesst es sich aushalten als Student! Haben uns heute sogar schon das Geburtshaus von Diego Rivera angeschaut, man muss ja auch mal was Kulturelles machen... 😉

Das war`s dann schon wieder, bis zum naechten Mal!

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